Kategorien:Frauenkirche
Heute ist die Kirche nicht mehr Mahnmal gegen den Krieg, sondern gilt als Symbol der Versöhnung. Nur durch das Zusammenspiel einer internationalen Spendentätigkeit konnten in so kurzer Zeit so viele Gelder für den Wiederaufbau des kirchlichen Wahrzeichens gewonnen werden. Menschen aus allen Ländern, verschiedenster Rassen und Religionen haben ihren Beitrag dazu geleistet, dass moderne Baumeister den Monumentalbau am Neumarkt wieder errichten konnten. Die Idee des Wiederaufbaus allerdings nahm nicht nur ihren Anfang in Dresden, sondern dort wurde ihr auch konkrete Gestalt gegeben. Indem 1991 für die Leitung des Wiederaufbaus die ‘Stiftung für den Wiederaufbau Frauenkirche’ aus der Taufe gehoben wurde, war klar, dass das Wahrzeichen der Stadt wieder erstehen würde. Es war nur eine Frage der Zeit. Im gleichen Jahr wurde auch von Seiten der Landeskirche dazu eine positive Entscheidung gefällt, und so konnte man drei Jahre später mit dem Projekt beginnen. Der Löwenanteil, ungefähr 120 Millionen, der Baukosten wurde aufgrund der ungeheuren Spendenfreudigkeit über die Spenden abgedeckt. Die restlichen 59 Millionen teilten sich der Bund, das Land Sachsen und die Stadt Dresden.
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